25.04.2006
Rechte der Ärzte werden auf die lange Bank geschoben
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Zu dem Gesetzesentwurf zur Änderung des Vertragsarztrechts erklärt der Obmann der FDP-Bundestagsfraktion im Gesundheitsausschuss Heinz Lanfermann: Schon fängt die Schieberei wieder an. Die schwarz-rote Koalition hat die Reform der Honorarordnung der Ärzte zum 1. Januar 2007 zugesagt und schiebt sie nun bis mindestens 2009 auf. Statt klarer und verständlicher Gebühren für definierte Leistungen in Euro und Cent sollen weiter bürokratisch Punkte verteilt werden, deren Wert monatelang im Ungewissen bleibt und erfahrungsgemäß geringer ausfällt als erwartet. 140 000 Kassenärzte in Deutschland müssen weitere zwei Jahre auf die dringend notwendige Reform warten. Es bleibt bei Budgetierung, Einheitlichem Bewertungsmaßstab und der Unsicherheit über den eigenen Verdienst. Statt mutige Reformpolitik zu betreiben werden dringend notwendige Reformen auf die lange Bank geschoben. So wird man dem Ärztemangel in Brandenburg sicherlich nicht Herr werden!
