30.05.2006
Arztrechtsreform für Brandenburg nur Tropfen auf den heißen Stein
zum Herunterladen: 060530_Arztrechtsreform_fuer_Brandenburg_nur_Tropfen_auf_den_heissen_Stein.pdf (52,80 KB)
Zu der Reform des ärztlichen Vertragsrechts erklärt der Obmann der FDP-Bundestagsfraktion im Gesundheitsausschuss und Landesvorsitzende der FDP Brandenburg Heinz Lanfermann: Die von der großen Koalition geplante Arztrechtsreform, mit der Ärzte mehr Freiheit bei der Berufsausübung erhalten sollen, ist nicht ausreichend, um dem Ärztemangel in Brandenburg entgegenzutreten. Zwar bringt eine Lockerung des ärztlichen Vertragsrechts gewisse Erleichterungen für die Ärzteschaft mit sich. Jedoch geht das Gesetz mal wieder nicht an die Ursachen des Problems heran. Das Problem der sinkenden Honorare und der wachsenden Bürokratie im Arztberuf, die die eigentliche Ursache für den Ärztemangel darstellen, wird mit dem Gesetz nicht angegangen.Anstelle vieler kleiner Gesetze, die nachbessern und nachbessern, ist ein grundlegendes Konzept erforderlich, das den hoch qualifizierten Beruf des Arztes wieder attraktiv macht. Entscheidend sind dabei gute Arbeitsbedingungen bei adäquater Entlohnung. Nur so kann der Ärztemangel in Brandenburg behoben werden.

