Heinz Lanfermann - Vorsitzender des AK III Arbeit, Gesundheit und Soziales der FDP-Bundestagsfraktion

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14.02.2008

Freiheit für eine verantwortungsvolle Stammzellforschung ermöglicht neue Chancen auf Heilung

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Zur heutigen Debatte im Deutschen Bundestag über die gesetzliche Regulierung der Stammzellforschung in Deutschland erklärt der Potsdamer Bundestagsabgeordnete und FDP-Obmann im Bundestags-Gesundheitsausschuss Heinz Lanfermann:

Zusammen mit zahlreichen weiteren Abgeordneten habe ich mich heute mit dem Gesetzentwurf „Für eine menschenfreundliche Medizin“ für den Wegfall der Stichtagsregelung in der Stammzellforschung sowie der Streichung der Strafandrohung für deutsche Stammzellforscher eingesetzt.

Wenn durch moderne Forschung der Weg zu neuen Therapien und damit Heilungschancen für schwer erkrankte Menschen eröffnet werden, muß man dieser Forschung auch eine Chance und den nötigen Freiraum geben. Mit der Forschung an embryonalen Stammzellen kann die moderne Medizin diese neuen Therapien entwickeln. Bei allen kritischen Einwänden erscheinen mir die Argumente für eine „Ethik des Heilens“ überzeugender zu sein.

Der Staat muß verantwortungsvolle Forscher unterstützen, die auf diesem Gebiet neue Erkenntnisse erbringen können. Mit der bestehenden Rechtslage wird die deutsche Forschung aber international zunehmend isoliert. Forscher werden tiefgreifend verunsichert und fürchten sogar Strafverfolgung. Diese Verunsicherung schadet der medizinischen Forschung. Daher darf Deutschland nicht an seiner „Insellösung“ festhalten.


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