Heinz Lanfermann - Vorsitzender des AK III Arbeit, Gesundheit und Soziales der FDP-Bundestagsfraktion

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20.05.2008

Kinder in Gefahr - Landesregierung, Kreise und Städte müssen handeln!

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Zu den Ergebnissen des von der Bundesanstalt für Straßenwesen veröffentlichen "Kinderunfallatlas" erklärt der Bundestagsabgeordnete und FDP-Landesvorsitzende Heinz Lanfermann:


Es ist erschreckend, dass in keinem deutschen Flächenland so viele Kinder im Straßenverkehr verunglücken wie in Brandenburg. Wenn unter den 100 gefährlichsten Landkreisen in Deutschland allein 14 der 18 Kreise bzw. kreisfreien Städte in Brandenburg zu finden sind, haben wir offensichtlich ein landesweites strukturelles Problem in Brandenburg. Daher müssen Land und kommunale Ebene gemeinsam etwas unternehmen.

Der Missstand muss in einem 3-Stufen-Plan behoben werden. Zunächst sollte die Landesregierung - Innen-, Verkehrs- und Familienministerium sind dabei gefragt - eine Konferenz für die Verantwortlichen in den Kreisen und Städten organisieren, bei der Experten über die Ursachen und mögliche Lösungsansätze bei Kinderunfällen berichten.

In der zweiten Stufe müssen dann die örtlich Verantwortlichen diese Kenntnisse konkret vor Ort umsetzen, indem sie die Schwachstellen identifizieren und erfassen sowie Lösungen zur Behebung der Gefahren erarbeiten.
In der dritten Phase muss dann die umfassende Beseitigung der Unfallgefahren erfolgen. Dazu müssen auch die notwendigen finanziellen Mittel zur Verfügung gestellt werden, was bei der leider sehr umfangreichen Nachholarbeit kaum ohne die Hilfe des Landes zu tragen sein wird. Das muss uns die Sicherheit unserer Kinder im Straßenverkehr wert sein und beim nächsten Kinderunfallatlas darf Brandenburg nicht mehr Schlusslicht sein.


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