Heinz Lanfermann - Vorsitzender des AK III Arbeit, Gesundheit und Soziales der FDP-Bundestagsfraktion

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18.08.2008

Agentur für Arbeit hat keinen Respekt vor Pflegebedürftigen

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Zum - durch die Süddeutsche Zeitung (Link) bekanntgewordenen - Plan der Bundesagentur für Arbeit, Langzeitarbeitslose in der Pflege einzusetzen, äußert der pflegepolitische Sprecher der FDP-Fraktion im Deutschen Bundestag und Landesvorsitzende der FDP Brandenburg, Heinz Lanfermann, Unverständnis:
„Hier zeigt sich wieder einmal der mangelnde Respekt der Bürokratie vor den pflegebedürftigen Menschen. Neben der persönlichen Eignung ist eine gründliche Vorbereitung auf die pflegerischen Aufgaben von enormer Bedeutung. Das weiß jeder, der schon einmal einen Angehörigen gepflegt oder selbst in einem Pflegeberuf gearbeitet hat.

Der Vorwurf von Gesundheitsministerin Schmidt, in der Kritik an den Plänen, schwänge Arroganz gegenüber Arbeitslösen mit, ist daher völlig haltlos. Es ist im Gegenteil arrogant gegenüber Arbeitslosen, sie ohne gründliche Schulung in einen solch schwierigen Beruf stecken zu wollen und es ist arrogant gegenüber den Bedürftigen, dass für ihre Pflege ungeschultes Personal verantwortlich sein soll.“
Bereits am Sonntag hatte Dirk Niebel, Generalsekretär der FDP und arbeitsmarktpolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, gegenüber der BILD am Sonntag das Vorhaben als „arbeitsmarktstatistische Scharlatanerie“ bezeichnet.


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