Heinz Lanfermann -

Mittwoch, 10. März 2010  zurück Seite weiterempfehlen Druckversion

Tipps


Havellandschaft mit Segelboot
Der Wahlkreis 61 erstreckt sich von Rathenow bis Jüterbog, von Beelitz bis Ziesar. Das Kernland der Mark mit mittelalterlichen Städten und eindrucksvollen Landschaften ist ein Anziehungspunkt für Tausende Touristen. Die Zahl der Sehenswürdigkeiten ist enorm, deshalb möchte ich Ihnen in regelmäßigen Abständen an dieser Stelle verschiedene kulturelle Höhepunkte aus dem Wahlkreis verstellen:

 

Belzig - das Tor zum Hohen Fläming


Burg Eisenhardt. (c) www.belzig.com
Der kleine Luftkurort versprüht nicht nur mittelalterlichen Charme beim Stadtbummel durch seine historische Altstadt, er liegt auch im Herzen des Hohen Fläming, inmitten vom Kiefern- und Mischwäldern. Wer lieber hoch hinaus möchte, sollte sich einen Besuch in Lüsse vormerken. Auf dem Flugplatz starten fast täglich Segelflieger und Heißluftballons um die Mark von oben zu erkunden. Dabei fällt ihnen sicherlich auch die über 1.000-jährige Burg Eisenhardt nebst "Butterturm", das Wahrzeichen der Stadt, auf. Nach einem langen Tag im Luftkurort können sich Gäste und Bewohner im Erlebnisbad der Stadt oder in der Stein-Therme erholen. Kultureller Höhepunkt für die Belziger und ihre Gäste stellt die alljährlich stattfindende Burgfestwoche samt Altstadtsommer am letzten Augustwochenende dar.

Weitere Information und Veranstaltungstipps erhalten sie auf www.belzig.com

 

Westhavelland

Das größte Naturschutzgebiet der Mark erstreckt sich auf 1.315 Quadratkilometern inmitten der Niederung der Unteren Havel. Nur 70 km von Berlin entfernt säumen weitläufige Erlen- und Buchenwälder die Flussufer und alte Eichenwälder mit einer einmaligen Krautschicht bieten der reichhaltigen Tierwelt des Westhavellandes eine Heimat. Vor allem der Kranich, das "Wappentier" des Havellandes findet hier verborgene gut behütete Brutstätten.

Die kleinen Städte Neustadt/Dosse im Norden, Pritzerbe im Süden und Friesack im Osten rahmen den Naturpark ein, der 1998 festgesetzt wurde. Das Gebiet schließt die Untere Havelniederung mit ein, durch welches die Elbe und die Havel plätschern und sich frei ausdehnen können. Dadurch, aber auch durch die dünne Besiedlung dieses Landstriches, konnten sich zahlreiche, zum Teil auch selten Tier- und Pflanzenart ansiedeln. Diese kilometerbreiten Urstromtäler stehen in direktem Kontrast zu den grundwasserfernen Dünen und Sandflächen, die sich ebenfalls in diesem Gebiet befinden. Dadurch finden neben Biber und Fischottern auch zahlreiche Vögel hier ein Zuhause, wenn auch nur für die Durchreise.


(c) Naturpark Westhavelland
Nicht nur Vogelliebhaber kommen im Naturpark Westhavelland auf ihr Kosten. Für Wassersportler bietet das wasserreichste Großschutzgebiet der Mark eine reichhaltige Fülle von Betätigungsmöglichkeiten rund ums Baden, Schwimmen, Segeln, Rudern oder Angeln.

Natürlich versprühen die zahlreichen kleinen Dörfer und Städte ihren individuellen ländlichen Charme. Pritzerbe, im Süden des Naturparks gelegen, bezeichnet sich selbst als Tor zum Naturpark Westhavelland. Als eine der ältesten Havelstätte (über 1050 Jahre) direkt am Havelufer gelegen gibt es viel Sehenswertes, wie beispielsweise die die am Stadtrand gelegenen Rohrweberei, in der man alte Handwerkskunst bestaunen kann. Auch in die Kreisstadt des Landkreises Havelland, Rathenow, ist ein beliebter Ausgangspunkt für eine Schiffsfahrt oder Wandertour inmitten des Naturparks.

Umfangreiche Auskünfte erhalten Sie hier.

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