Heinz Lanfermann auf dem FDP- Kreisparteitag Barnim
Heinz Lanfermann ehrt Hans- Ulrich Kühne (2.v.l.) für seine 40-jährige Mitgliedschaft in der FDP
Am Samstag nahm Heinz Lanfermann am Ordentlichen Kreisparteitag in Barnim teil. Nach einem Grußwort an die Parteifreunde vor Ort nahm Lanfermann zu zahlreichen aktuellen politischen Entwicklungen in der FDP-Bundestagsfraktion Stellung.
In besonderem Maße ging Lanfermann auf den pflegepolitischen Vorstoß der Bundesfamilienministerin Schröder ein. Er forderte statt neuer Vorschriften die Einbeziehung der Wirtschaft bei der Erarbeitung von Konzepten zur besseren Vereinbarkeit von Pflege und Beruf.
Auch andere Themen, zu denen die FDP im Kreuzfeuer der Kritik stand, blieben nicht unbeantwortet. Zur Debatte über Hartz IV mahnte Lanfermann vor allem Sachlichkeit an und sprach Vizekanzler Westerwelle ausdrücklich seine Unterstützung aus: „Ich halte die allgemeine Aufregung über die Äußerungen für ziemlich übertrieben, denn er hat sich gegen jene Politiker gewandt, die aus dem Urteil des Verfassungsgerichts viel zu schnell etwas herauslesen wollten“.
Als krönenden Abschluss ehrte Lanfermann gemeinsam mit dem Barnimer Landtagsabgeordneten Gregor Beyer und dem Uckermärker Landtagsabgeordneten Andreas Büttner den Amtsdirektor Amt Biesenthal-Barnim und stellvertretenden Ortsvorsitzenden Niederbarnim der FDP, Hans- Ulrich Kühne, für seine in diesem Jahr 40-jährige Mitgliedschaft in der FDP. Kühne war bereits mit 20 Jahren Mitglied der Partei geworden.
Heinz Lanfermann beim kommunalpolitischen Tag der Vereinigung Liberaler Kommunalpolitiker

Heinz Lanfermann richtet sein Grußwort an die anwesenden Kommunalpolitiker. Unter der Überschrift "Eine Hand wäscht die andere? - Strategien für ein faires Vergaberecht und gegen Korruption" trafen sich am Samstag Berliner und Brandenburger Kommunalpolitiker, um Gedanken und Erfahrungen zur Thematik auszutauschen. Gerade durch die lokale Nähe kommunaler Mandatsträger zur Bevölkerung vor Ort setzen die Bürgerinnen und Bürger ein besonders großes Vertrauen in ihre Komunalpolitiker.
Nach der Begrüßung der anwesenden Gäste durch Heiko Krause vom Liberalen Forum Märkisches-Oderland ging Heinz Lanfermann MdB in seinem Grußwort auf die Bedeutung der Kommunalpolitik für Brandenburg ein. Er betonte, dass die Kommunen und die Arbeit der vielen Kommunalpolitiker ein stabiles Fundament für das Funktionieren unseres Gemeinwesens bilden. Dafür müssen die Angelegenheiten der Gemeinden auch tatsächlich von den Menschen entschieden werden, die sich mit den Rahmenbedingungen und Gegebenheiten in der Kommune auskennen. In diesem Zusammenhang verwies Lanfermann auf den liberalen Grundsatz "Stark vor Ort.", wonach möglichst viele Aufgaben und Dienstleistungen nahe am Bürger erbracht werden müssen, um nicht zuletzt auch in Brandenburg die Attraktivität und Funktionalität der ländlichen Räume zu bewahren oder wenn möglich zu steigern.
In den folgenden Fachvorträgen ging es u.a um das preisgekrönte "Spandauer Antikorruptionsmodell", das vom Leiter des Spandauer Rechtsamt Prof. Dr. Jürgen Knebel vorgestellt wurde. Weiterer Referent an diesem Tage war Raimund Tomczak MdL, der sowohl aus seiner Sicht als jahrelanger Unternehmer als auch aus der Perspektive des Kommunalpolitikers aus der Vergabepraxis berichtete, um auf mögliche Stolpersteine im Zusammenhang mit der Korruptionsproblematik hinzuweisen.













