Heinz Lanfermann beim kommunalpolitischen Tag der Vereinigung Liberaler Kommunalpolitiker

Heinz Lanfermann richtet sein Grußwort an die anwesenden Kommunalpolitiker. Unter der Überschrift "Eine Hand wäscht die andere? - Strategien für ein faires Vergaberecht und gegen Korruption" trafen sich am Samstag Berliner und Brandenburger Kommunalpolitiker, um Gedanken und Erfahrungen zur Thematik auszutauschen. Gerade durch die lokale Nähe kommunaler Mandatsträger zur Bevölkerung vor Ort setzen die Bürgerinnen und Bürger ein besonders großes Vertrauen in ihre Komunalpolitiker.
Nach der Begrüßung der anwesenden Gäste durch Heiko Krause vom Liberalen Forum Märkisches-Oderland ging Heinz Lanfermann MdB in seinem Grußwort auf die Bedeutung der Kommunalpolitik für Brandenburg ein. Er betonte, dass die Kommunen und die Arbeit der vielen Kommunalpolitiker ein stabiles Fundament für das Funktionieren unseres Gemeinwesens bilden. Dafür müssen die Angelegenheiten der Gemeinden auch tatsächlich von den Menschen entschieden werden, die sich mit den Rahmenbedingungen und Gegebenheiten in der Kommune auskennen. In diesem Zusammenhang verwies Lanfermann auf den liberalen Grundsatz "Stark vor Ort.", wonach möglichst viele Aufgaben und Dienstleistungen nahe am Bürger erbracht werden müssen, um nicht zuletzt auch in Brandenburg die Attraktivität und Funktionalität der ländlichen Räume zu bewahren oder wenn möglich zu steigern.
In den folgenden Fachvorträgen ging es u.a um das preisgekrönte "Spandauer Antikorruptionsmodell", das vom Leiter des Spandauer Rechtsamt Prof. Dr. Jürgen Knebel vorgestellt wurde. Weiterer Referent an diesem Tage war Raimund Tomczak MdL, der sowohl aus seiner Sicht als jahrelanger Unternehmer als auch aus der Perspektive des Kommunalpolitikers aus der Vergabepraxis berichtete, um auf mögliche Stolpersteine im Zusammenhang mit der Korruptionsproblematik hinzuweisen.

